Eine überraschende Erkenntnis zu Sharing-Preisen🚲

Eine überraschende Erkenntnis zu Sharing-Preisen🚲

Kürzlich musste ich unsere Kaffeemaschine zum Service bringen – mit meinem Fahrrad oder dem ÖV nicht wirklich eine Option. Die Frage: Wie komme ich am besten dorthin? Die Preise für verschiedene Mobilitätsoptionen (1 Stunde-Miete) haben mich dann stutzig gemacht:

1️⃣ Carsharing: 8.20 CHF/h (Preis für Genossenschafter bei mobility, bei drivemycar AG sogar ab 5 Fr./h möglich)
2️⃣ Cargobike-Sharing: 9.50 CHF/h (carvelo – eCargobike-Sharing)
3️⃣ E-Bike-Sharing: 11 CHF/h (PubliBike Velospot)

Intuitiv hätte ich die Preisreihenfolge wohl eher anders rum angesetzt. Die Preisfrage ist zwar nicht allentscheidend – doch hier zeigt sich ein Kernproblem der Verkehrswende: Solange das Auto die günstigste Option bleibt, werden viele Menschen nicht umsteigen.

Positiv immerhin: Der ÖV, das älteste Verkehrsmittel aus der Shared-Mobility-Familie, wäre das günstigste Angebot gewesen. Am Ende bin ich übrigens mit dem Cargobike gefahren – perfekt für den Transport und eine bewusste Entscheidung für die nachhaltigere Option. Aber ehrlich: Ohne die intrinsische Motivation wäre das Auto günstiger gewesen.

Weshalb gelingt es den Veloverleihern nicht, ein konkurrenzfähiges Angebot zum Auto (oder auch zum ÖV) zu machen? Oder stehen diese schlicht nicht in Konkurrenz?

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