Strassenräume: Zwischen den Stühlen im Kompetenz-Dschungel?

Strassenräume: Zwischen den Stühlen im Kompetenz-Dschungel? 🏙️

Kennt ihr das? Ihr geht durch eure Stadt und denkt: "Dieser Platz könnte so viel mehr sein als eine lieblose Betonwüste!"

Die traurige Wahrheit über unsere öffentlichen Räume ist: Sie leiden unter geteilter Verantwortung. Alle wollen mitreden, keiner trägt die Verantwortung fürs Ganze!

Die Landschaftsarchitekt:innen haben die Vision, aber nicht das letzte Wort. Verkehrsplaner:innen sehen nur Bewegungsflüsse (mit ein paar löblichen Ausnahmen). Architekt fokussieren auf Gebäude (mit ein paar löblichen Ausnahmen). Verkehrsbetriebe beharren auf ihren Betriebsabläufen. Stadtplaner kämpfen mit Politik und Budget. Und Tiefbauämter denken vor allem an technische Machbarkeit.

Das Ergebnis? Urbane Räume, die kaum inspirieren. Strassenräume bleiben Durchgangszonen statt Lebensräume. Oft klingen Strategien auf Papier toll, aber im Alltag fehlen mutige Menschen, die für urbane Qualität einstehen! 💪

In meinem Berufsleben sehe ich täglich: Es braucht mehr als nur schöne Konzepte. Es braucht klare Verantwortung für urbane Lebensqualität und Menschen, die diese Verantwortung auch übernehmen.

Was meint ihr? Wer sollte in eurer Stadt die Qualität des öffentlichen Raums verantworten? Kennt ihr gelungene Beispiele, wo diese Kompetenzen produktive Lösungen geschaffen haben? Lasst es mich wissen! 👇

P.S.: In meiner aktuellen
Verkehrswende-Kolumne bei Tsüri.ch habe ich mich diesem Thema gewidmet: https://tsri.ch/a/verkehrswege-in-zuerich-debakel-im-oeffentlichen-raum-in-drei-akten-kolumne-thomas-hug

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