Im Rahmen der FHNW Nachhaltigkeitswoche 2026 laden wir zum öffentlichen Hochschulkolloquium mit Thomas Hug-Di Lena von urbanista ein.
Verkehrs- und Stadtplanung werden meist als technisch-rationale Disziplinen gelehrt. Trotzdem scheitern selbst fachlich gut begründete Projekte regelmässig an mangelnder Akzeptanz: Velowege werden bekämpft, Verdichtung abgelehnt, Superblocks emotional aufgeladen. Warum?
Thomas Hug-Di Lena argumentiert, dass viele Konflikte in der Stadt- und Verkehrsplanung weniger planerische als vielmehr psychologische Ursachen haben.
Anhand von Beispielen aus Partizipationsprozessen, Verkehrsprojekten und der Umsetzung von Superblocks werden Erfahrungen beleuchtet, die die Planung als rein technische Disziplin in Frage stellen. Der Vortrag zeigt, warum Beteiligung allein keine Zustimmung garantiert, wie Planungsprozesse ungewollt Widerstand erzeugen können und weshalb Planer*innen in zunehmendem Masse psychologische Kompetenzen benötigen.
Donnerstag, 19. März 2026, 13:15 – 14:45 Uhr
ORI Aula, FHNW Campus Olten
Die Veranstaltung ist kostenlos.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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