Technik alleine reicht nicht – es braucht Gestaltung!

Technik alleine reicht nicht – es braucht Gestaltung! 🚲

Schweizweit werden diverse grössere Velostationen geplant, besonders an Bahnhöfen. Das ist erfreulich; weniger erfreulich ist, dass die Überlegungen meist bei Parkdocks und Angebotszahl enden. Doch besonders im Untergrund muss auch der Gestaltung besonderes Augenmerk zukommen. Denn eine funktionierende Velostation braucht auch gutes Design. Damit sich Menschen wohl fühlen.

Was gehört dazu?
➡️ Licht: Hell und gleichmässig beleuchtet, natürlich tagsüber wie nachts. Dunkle Ecken erzeugen Unsicherheit, auch wenn objektiv keine Gefahr besteht.
➡️ Orientierung: Klare Wegführung, intuitiv verständlich auch ohne Schilder. Wo stehe ich? Wo ist der Ausgang? Wo sind freie Plätze?
➡️ Sicherheitsgefühl: Einsehbare Räume, keine Sackgassen, gute Sichtverbindungen. Menschen wollen sich nicht unwohl fühlen, wenn sie ihr Velo abstellen.
➡️ Atmosphäre und Akustik: Klingt für viele unnötig, macht aber den Unterschied zwischen einem Raum, in dem man sich kurz aufhält, und einem, den man schnellstmöglich verlassen will.

Amsterdam Centraal zeigt, wie es geht: 7'000 Velostellplätze direkt am Bahnhof, hell, klar orientiert. Menschen nutzen sie, weil sie auch emotional und räumlich gut funktioniert. Am Potsdamer Platz in Berlin wurde eine ehemalige Einkaufspassage in eine Velostation umgebaut – mit viel Liebe fürs Design. Auch Utrecht macht vor, wie es gehen könnte.

Gute Gestaltung ist nicht einfach Dekoration. Sie ist konsequente Velopolitik.
Welche Veloabstellanlage kennt ihr, die euch positiv überrascht haben? 👇

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#Verkehrswende
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#Nachhaltigkeit

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