Architektur, die für Autos funktioniert – aber nicht für Menschen: Ein altes…

Architektur, die für Autos funktioniert – aber nicht für Menschen: Ein altes Problem… 🚗 💨

Wer durch moderne Stadtquartiere läuft, kennt das Gefühl: Endlose Fassaden, kein Halt fürs Auge. Was vom Auto aus funktioniert, wird zu Fuss zur Zumutung.

Diese Bauweise ist kein Zufall. Sie ist das Erbe von Le Corbusiers Visionen – einer Architektur, die Menschen von der Strasse wegbringen wollte, um Autos freie Bahn zu geben.

Das Problem: Dieselben Strassen müssen heute für alle funktionieren. Studien zeigen, dass monotone Strassenzüge gemieden, schneller durchquert und als unsicher empfunden werden. Diese Architektur vertreibt genau jene, die wir für die Verkehrswende gewinnen wollen.

Was könnte dagegen unternommen werden?
➡️ Jurys von Architekturwettbewerben müssen vielfältiger besetzt werden mit Disziplinen, die über Architektur hinausgehen,
➡️ das Baurecht anpassen, um überlange, monotone Fassaden zu verhindern,
➡️ Bewusstsein schaffen über die Wirkung von Architektur auf die Verkehrswende.

Städte investieren Millionen in Veloinfrastruktur und Begegnungszonen. Doch was nützt das, wenn die Gebäude daneben signalisieren: Dieser Ort ist nicht für dich?

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#Verkehrswende-Kolumne bei Tsüri.ch: https://lnkd.in/edkiqGuJ
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