2025 mit einer Klischee-Kolumne beendet und daraus ein Vorsatz für 2026 gemacht.

2025 mit einer Klischee-Kolumne beendet und daraus ein Vorsatz für 2026 gemacht. 🪅🍾

Im neuen Jahr sollten wir an der Verkehrskultur arbeiten. Das Klischee: Etwas mehr Geduld und Freundlichkeit, und das Verkehrsklima verbessert sich. Aber reicht das?

Nötig ist es. Zahlen aus einer Erhebung der Stadt Zürich zeigen:
➡️ 65% bewerten das Verkehrsklima als schlecht
➡️ Bei Velo- und Autofahrenden: 75%
➡️ 80% geben zu: Unter Zeitdruck trage ich selbst zur schlechten Stimmung bei.

In der Tsüri-Kolumne plädiere ich für die kleinen Nettigkeiten im Alltag. Nach dem Beinahe-Unfall das Fenster öffnen und sich entschuldigen (statt nur den Finger vom Lenkrad zu heben). Am Zebrastreifen bremsen und lächeln. Beim Überholen anderthalb Meter Abstand halten – nicht weil man muss, sondern weil man einen Menschen sieht.

«Verkehrskultur ist auch das, was passiert, wenn niemand kontrolliert.»

🚨 Aber: Konflikte entstehen nicht im luftleeren Raum. Sie entstehen, wo Menschen auf zu engem Raum um dieselbe Fläche konkurrieren. Wo Velofahrende zwischen parkierten Autos und Tramschienen eingeklemmt werden. Wo die Verkehrsführung Durchgangsverkehr priorisiert statt Sicherheit.

Freundlichkeit ist wichtig. Aber sie ist kein Ersatz für sichere Velowege, für klare Verkehrsführung, für Infrastruktur, die Konflikte gar nicht erst entstehen lässt.
Die Verkehrswende braucht beides: Den Wandel in den Köpfen – und den Wandel auf der Strasse.

Mein Vorsatz für 2026? Beides einfordern.

📖 Mehr nachzulesen in der
#Verkehrswende-Kolumne bei Tsüri.ch: https://lnkd.in/eaJsN58b
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