Warum Frauen über die Zukunft unserer Strassen entscheiden könnten 🗳️👵
Am 30. November stimmt der Kanton Zürich über die sogenannte «Mobilitätsinitiative» der SVP ab. Hinter dem harmlosen Titel verbirgt sich ein Machtkampf: Sollen Gemeinden weiterhin selbstständig über Tempo 30 entscheiden dürfen – oder müssen sie diese Kompetenz abgeben? Das Ziel natürlich: Weniger Tempo 30 in den Ortschaften des Kantons.
Wie die Abstimmung ausgeht, ist völlig offen. Die spannende Frage deshalb: Welche Rolle spielt der Gender Gap bei dieser Entscheidungen? ♀️
Die Daten sind eindeutig: Bei der Autobahnabstimmung im November 2024 waren Frauen entscheidend für die Ablehnung der Ausbauprojekte. Während Männer bei Verkehrsfragen häufiger an Effizienz und Geschwindigkeit denken, stehen für Frauen Sicherheit und Alltagstauglichkeit im Vordergrund.
Tempo 30 macht Sinn: Keine systematischen Verkehrsverlagerungen, vernachlässigbare Zeitverluste (10-30 Sekunden pro Kilometer), aber deutlich mehr Sicherheit. Internationale Studien zeigen: Tempo 30 in Siedlungsgebieten gehört zu den beliebtesten Massnahmen – besonders bei Frauen und Jüngeren.
In der
#Verkehrswende-Kolume bei Tsüri.ch habe ich mich diesem Thema gewidmet: https://lnkd.in/eNNRunvy
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