Tempo 30 und Bürgerliche – das muss nicht unbedingt Abscheu sein. 💌
Mit dem geplanten Tempo-30-Verbot zeigt Rösti: Tempo 30 ist längst zum Kampfthema geworden – eine sachliche Diskussion findet kaum noch statt. Doch was auf nationaler Ebene nicht möglich ist, funktioniert oft in der Lokalpolitik. Hier gibt es in vielen Gemeinden bürgerliche Politiker:innen, die sich für Tempo 30 einsetzen.
Kürzlich in einer 5000 Seelen-Gemeinde einen SVP-Vertreter gefragt: Weshalb bist du für Tempo 30?
"Weil es gut für das Dorf ist."
Tempo 30 ist pragmatische Gemeindepolitik.
Warum bürgerliche Politiker umdenken:
➡️ 💵 Wirtschaftlich: 2.8:1 Return on Investment durch weniger Unfallkosten
➡️ ⛑️ Eigenverantwortung: Gemeinden sollen selbst entscheiden können
➡️ 👨👩👧 Familienwerte: 67% weniger schwere Kinderunfälle in Toronto
➡️ 🏙️ Standortqualität: Attraktivere Quartiere, höhere Immobilienwerte
Der Wendepunkt kommt durch Erfahrung: Graz zeigt es exemplarisch: 30% Zustimmung vor der Einführung, 81% nach 10 Jahren. Auch bürgerliche Wähler:innen erleben die Vorteile: ruhigere Quartiere, sicherere Schulwege, lebendige Dorfzentren.
Es ist keine Ideologie, sondern Pragmatismus: Wenn Versicherungsprämien 10% Rabatt geben, Gesundheitskosten um CHF 92 Mio. sinken und lokale Unternehmer profitieren – dann ist das schlicht gute Wirtschaftspolitik, wie auch die Erfahrungen in Wales zeigten.
Tempo 30 muss nicht Hass sein. Es kann Vernunft sein. Vielleicht lernt das auch noch Albert Rösti, wenn er auf die Gemeinden hört. Was sind eure Erfahrungen aus euren Gemeinden?
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