Der “Maximaleventualbedarf” – eine schlechte Angewohnheit, die wir uns…

Der "Maximaleventualbedarf" – eine schlechte Angewohnheit, die wir uns abgewöhnen müssen!

Wir tragen diese Denkweise tief in uns: Immer auf den schlimmsten Fall vorbereitet sein. Bei der Mobilität führt das zu absurden Auswüchsen:

🔋 E-Autos mit riesigen Batterien für die eine lange Urlaubsfahrt im Jahr
🚗 SUVs, deren Ladekapazität auf die neue Waschmaschine alle zehn Jahre ausgerichtet ist.
🛣️ Strassen, die für die Spitzenstunde dimensioniert werden und für die restlichen 23 Stunden am Tag völlig überdimensioniert sind.

Diese "Für-alle-Fälle"-Mentalität ist mehr als ineffizient – sie ist schädlich. Sie frisst Ressourcen, Platz und Energie, die wir täglich verschwenden. Besonders problematisch: Die Kosten dieser individuellen Übervorsorge tragen wir alle gemeinschaftlich – durch Umweltbelastung, verknappten öffentlichen Raum und Gefährdung auf der Strasse.

Es wird Zeit, mit dieser Angewohnheit zu brechen. Bedarfsgerechte Mobilität bedeutet: Für den Alltag schlank zu planen und für Ausnahmefälle Alternativen wie Sharing-Angebote nutzen.

Der wahre Luxus ist nicht, alles jederzeit verfügbar zu haben, sondern genau das zu nutzen, was man wirklich braucht.

#Verkehrswende
#Stadtplanung
#Nachhaltigkeit
#Sharing

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