Weshalb muss zuerst gestorben werden, damit der Widerstand gegen Tempo 30 bricht?

Weshalb muss zuerst gestorben werden, damit der Widerstand gegen Tempo 30 bricht? 😢 🗯

Diese Frage stellte ich mir in den letzten Monaten immer wieder. Von verschiedenen Seiten kamen Bestrebungen unter Druck, mit Tempo 30 die
#Verkehrssicherheit zu verbessern. Bürgerliche Parteien lancieren Vorstösse, um Tempo 30 zu verbieten und Regierungsvertreter blockieren an vielen Stellen die Reduktion des Tempos.

Trotzdem konnte in Zürich kürzlich Tempo 30 auf einer Hauptverkehrsachse praktisch widerstandslos realisiert werden. Der fehlende Widerstand war aber auf einen tragischen Todesfall zurückzuführen – vor 2 Jahren starb ein Kind an diesem Ort. Muss denn so tragisch werden, bevor alle realisieren, dass uns Tempo 30 gut tut? ❓

In der Schweiz gibt es jährlich 200 schwere Unfälle mit Kindern. Wir wären gut beraten, diese nicht handlungslos hinzunehmen. Denn im Vergleich mit dem Ausland sterben in der Schweiz weit mehr
#Kinder im Strassenverkehr. Das darf nicht sein.

In der
#Verkehrswende-Kolumne bei Tsüri.ch widme ich diese Woche dieser traurigen Tatsache. Nachzulesen gibt es sie hier: https://lnkd.in/ewE3YbNY
#schule

Im Foto: Kindermord-Proteste in den Niederlanden aus den 70ern.

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