Das Schweizer Bahnsystem ist eines der besten der Welt – effizient und eng…

Das Schweizer Bahnsystem ist eines der besten der Welt – effizient und eng getaktet kann es sogar dem Auto das Wasser reichen. Und um es zu schützen, soll es nun zu einem nahezu geschlossenen "Ökosystem" werden. Dabei werden bis 2035 die internationalen Verbindungen an der Grenze gekappt. Direktverbindungen in ausländische Metropolen dürften zur Ausnahme werden.

Doch gerade in der Ferienzeit merken wir: Die Schweiz ist keine Insel. Wir brauchen Direktverbindungen in die Nachbarländer. Die Gründe sind einfach.

✈ Die
#Bahn ist die einzige Möglichkeit, wie nahezu klimaneutrale gereist werden kann. Ein Fernverkehr ohne Direktverbindungen auf der Bahn verliert Kundschaft an die Fluggesellschaften. Eine schlechte Aussicht im Kampf gegen die
#Klimakrise.

🤝 Umsteigen wird im öffentlichen Verkehr generell negativer bewertet als längere Reisezeiten. Menschen nehmen längere Reisezeiten in Kauf, wenn sie dafür nicht umsteigen müssen. Direktverbindungen sind in gewissem Masse also wichtiger als Reisezeitgewinne.

📈 Direkte Anschlüsse an andere Metropolen sind ein wirtschaftlicher Standortfaktor. Werden diese gekappt, beeinflusst das auch die Attraktivität vom Werkplatz Schweiz.

Die Schweiz hat ihr Bahnsystem lange als Insel verstanden – und sich so eines der dichtesten Zugnetze der Schweiz aufgebaut. Dies habe ich kürzlich in einem Post aufgezeigt, den auch Peter Füglistaler geteilt hatte.

Doch nun braucht es ein Weiterdenken: Die Bahninfrastruktur muss so ausgebaut werden, dass der internationale Fernverkehr auch Platz auf dem Netz findet. Und zwar schnell. Denn für die Fern-
#Verkehrswende haben wir nicht noch Jahrzehnte Zeit.

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