Das Thema kommt gerade wieder in Hochform: Rettungsdienste werden von Demonstrationen, Critical Mass oder Tempo 30 weitaus weniger blockiert als von fehlenden Rettungsgassen und zu vielen Autos!
Eine emotionale Sache ist das Thema definitiv. Denn beim Rettungseinsatz zählt jede Sekunde. Die Aktionen der Klimakleber sollten wir deshalb zum Anlass nehmen, den Elefanten im Raum anzusprechen. Denn jeden Tag verursacht eine fehlende Rettungsgasse oder ein falsch parkiertes Auto weitaus mehr Probleme im Verkehr. Immer schalldichtere Autos werden zum Problem, wenn die Sirenen kaum mehr hörbar sind.
Wenn sich in diesen Tagen also wieder die Schlagzeilen häufen, dass die Rettungsdienste wegen der Klimakleber im Stau stecken geblieben sind: Ja, das ist scheisse. Aber schreibt auch Mal darüber, wenn die Rettungsdienste ohne Klimakleber im Stau stecken bleiben. Wer die Rettungsdienste wirklich entlasten möchte, setzt sich für Strassen für Menschen ein, statt für Autos.
Ein etwas älterer Artikel aus der SZ gibt Einblick in die zähen Fahrten der Rettungsdienste: https://lnkd.in/eby5af2i
Quellen der Videos: Demo in Hongkong – https://lnkd.in/e7-sV6Df // Ambulanz in London – https://lnkd.in/eQ8xHmk7
